Niederlande und Großbritannien strafen Uber

Nachdem Uber bereits 148 Millionen US-Dollar Strafe im Zusammenhang mit einer Datenverletzung und deren Vertuschung im Jahr 2016 an die US-Behörden zahlen musste haben nun auch die Datenschutzbehörden der Niederlande und von Großbritannien jeweils eine Strafe für Uber verhängt.

Die niederländische Datenschutzbehörde verhängte nun eine Strafe von 600.000 Euro, weil Uber nicht binnen 72 Stunden Behörden und Betroffene unterrichtet habe. In dem Land wurden demnach 174.000 Bürger Opfer des Hacks. In Großbritannien, wo es um 2,7 Millionen Kunden und fast 82.000 Fahrer geht, soll Uber 385.000 Pfund zahlen.

Erstes Bußgeld der DSB Deutschland

Wegen eines Verstoßes gegen die nach Art. 32 DSGVO vorgeschriebene Datensicherheit hatte die Bußgeldstelle des LfDI (Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit) Baden-Württemberg mit Bescheid vom 21.11.2018 gegen einen baden-württembergischen Social-Media-Anbieter eine Geldbuße von 20.000 Euro verhängt.

„Als Bußgeldbehörde kommt es dem LfDI nicht darauf an, in einen Wettbewerb um möglichst hohe Bußgelder einzutreten. Am Ende zählt die Verbesserung von Datenschutz und Datensicherheit für die betroffenen Nutzer“, so der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit in Baden-Württemberg, Dr. Brink. Wie die Aufsichtsbehörde mitteilte, konnte man in konstruktiver Zusammenarbeit mit dem Unternehmen für umfangreiche Verbesserungen bei der Sicherheit der Nutzerdaten sorgen.