DDoS-Attacke – Cyberangriff aus der Türkei auf das Außenministerium

Die Website des Außenministeriums ist am Nachmittag des 10. Julii 2107 von Hackern attackiert worden. Das teilte Thomas Schnöll, Sprecher des Außenministeriums am 12. Juli 2017 Dienstag mit. “Es kam zu keinem Datenabfluss und somit zu keinem Schaden”, betonte Schnöll.
Die Attacke gegen den Server der Website sei in zwei Wellen erfolgt, die erste von 13.30 bis 14.30 Uhr, die zweite zwischen 18 und 19 Uhr. Man habe rasch reagiert und die Seite offline genommen, sagte Schnöll. Für insgesamt rund zwei Stunden war die Website nicht erreichbar.
Die Attacke kam “dem Vernehmen nach” aus der Türkei.  Es habe sich um eine sogenannte DDoS-Überlastungsattacke gehandelt. Dabei werden Tausende Anfragen gleichzeitig an einen Server geschickt, was zu dessen Überlastung und in weiterer Folge einem Zusammenbruch des Systems führt. “Dem Vernehmen nach” kam der Angriff aus der Türkei, so der Sprecher, der genaue Ausgangspunkt sei jedoch unklar. Zu ähnlichen Attacken ist es bereits mehrmals gekommen. Die  Abwehrmaßnahmen habe das Außenamt gemeinsam mit dem Verfassungsschutz vorgenommen.